09.07.2026

PRP gegen Haarausfall in Münster – Moderne Eigenbluttherapie mit HydraFacial® Keravive und innovativer Injektionstechnik TEIL1

Ein Fachbeitrag von Dr. Howe

 

 

Neue Wege in der Behandlung von Haarausfall: Regenerative Haartherapie mit PRP

Volles, kräftiges Haar steht für Gesundheit, Vitalität und Selbstbewusstsein. Umso belastender kann es sein, wenn die Haare dünner werden, der Haaransatz zurückgeht oder zunehmend Haare ausfallen.

Haarausfall betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Während Männer häufig unter der typischen erblich bedingten Glatzenbildung leiden, zeigt sich Haarverlust bei Frauen oft als diffuse Ausdünnung des gesamten Kopfhaares. Die Ursachen können vielfältig sein: genetische Faktoren, hormonelle Veränderungen, Stress, Erkrankungen, Nährstoffmängel oder eine gestörte Kopfhautumgebung.

Moderne ästhetische Medizin verfolgt heute zunehmend regenerative Behandlungskonzepte. Ziel ist es nicht nur, Symptome zu behandeln, sondern die biologischen Prozesse der Haut und Haarfollikel gezielt zu unterstützen.

Eine besonders etablierte Methode ist die PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma) – eine Behandlung mit körpereigenen Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut.

In unserer Praxis in Münster kombinieren wir diese innovative Eigenbluttherapie mit einer professionellen Vorbereitung der Kopfhaut durch unser Kosmetikinstitut Medical Beauty by PCM mittels HydraFacial® Keravive sowie einer besonders präzisen Applikation des PRP mit moderner pneumatischer Dermatik®-Injektionstechnologie.

Unser Ziel ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept: Eine gesunde Kopfhaut, optimal vorbereitete Haarfollikel und eine präzise regenerative Therapie.

 

 

Was ist PRP?

PRP steht für Platelet Rich Plasma, also plättchenreiches Plasma.

Bei dieser Behandlung wird zunächst eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen. Dieses Blut wird anschließend mittels spezieller Zentrifugation aufbereitet. Dabei werden die Blutbestandteile getrennt und ein Plasma gewonnen, das eine besonders hohe Konzentration an Thrombozyten (Blutplättchen) enthält.

Diese Thrombozyten speichern zahlreiche natürliche Wachstumsfaktoren und Botenstoffe, die im Körper wichtige Aufgaben bei Reparatur- und Regenerationsprozessen übernehmen.

Zu den relevanten Wachstumsfaktoren zählen unter anderem:

  • PDGF (Platelet Derived Growth Factor)
    unterstützt Zellwachstum und Geweberegeneration

  • VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor)
    spielt eine wichtige Rolle bei der Neubildung und Verbesserung kleiner Blutgefäße

  • EGF (Epidermal Growth Factor)
    unterstützt Zellneubildung

  • IGF (Insulin-like Growth Factor)
    beteiligt an Wachstumsprozessen

  • TGF-β (Transforming Growth Factor Beta)
    beeinflusst Reparatur- und Umbauprozesse des Gewebes

Nach der Aufbereitung wird das PRP gezielt in die Kopfhaut eingebracht, insbesondere in Bereiche mit geschwächten Haarfollikeln.

 

 

Wie wirkt PRP bei Haarausfall?

Jedes Haar durchläuft einen natürlichen Wachstumszyklus mit verschiedenen Phasen:

  1. Anagenphase – Wachstumsphase

    Das Haar wächst aktiv.

  2. Katagenphase – Übergangsphase

    Der Wachstumsprozess wird beendet.

  3. Telogenphase – Ruhephase

    Das Haar fällt aus und der Follikel bereitet sich auf einen neuen Zyklus vor.

Bei vielen Formen des Haarausfalls, insbesondere bei der androgenetischen Alopezie, verkürzt sich die Wachstumsphase. Die Haare werden feiner, wachsen langsamer und verlieren an Dichte.

Die in PRP enthaltenen Wachstumsfaktoren können die Umgebung der Haarfollikel positiv beeinflussen. Ziel der Behandlung ist:

  • Unterstützung der Durchblutung der Kopfhaut

  • Verbesserung der Versorgung der Haarfollikel

  • Stimulation geschwächter Haarwurzeln

  • Verbesserung der Haarqualität

  • Verlängerung der aktiven Wachstumsphase

Wichtig ist: PRP kann keine vollständig zerstörten Haarfollikel neu entstehen lassen. Die besten Voraussetzungen bestehen bei Patienten, deren Haarfollikel noch vorhanden, aber geschwächt sind.

 

 

 

Für wen eignet sich eine PRP-Haartherapie?

Eine PRP-Behandlung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

Erblich bedingtem Haarausfall

Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarverlustes bei Männern und Frauen.

Typisch sind:

  • zurückweichender Haaransatz

  • Geheimratsecken

  • dünner werdendes Deckhaar

  • breiter werdender Scheitel

 

Diffusem Haarausfall

Hier verteilt sich der Haarverlust über die gesamte Kopfhaut.

Mögliche Ursachen können sein:

  • hormonelle Veränderungen

  • Stressbelastungen

  • Erkrankungen

  • Nährstoffdefizite

  • Veränderungen nach Schwangerschaft oder Wechseljahren

  •  

Dünner werdendem Haar

Auch ohne ausgeprägten Haarausfall kann PRP eingesetzt werden, wenn die Haarstruktur feiner geworden ist und mehr Volumen gewünscht wird.

 

Unterstützung nach Haartransplantationen

PRP kann ergänzend nach einer Haartransplantation eingesetzt werden, um die Regeneration der Kopfhaut zu unterstützen und die Bedingungen für transplantierte Haarfollikel zu verbessern.

 

 

Warum ist eine frühzeitige Behandlung wichtig?

Haarverlust entwickelt sich meist schleichend. Viele Patienten warten lange, bevor sie professionelle Hilfe suchen.

Gerade bei beginnender Ausdünnung bestehen häufig noch aktive Haarfollikel, die durch regenerative Verfahren unterstützt werden können.

Eine frühzeitige Diagnostik ermöglicht:

  • die genaue Ursache des Haarausfalls zu erkennen,

  • passende Behandlungsmöglichkeiten auszuwählen,

  • ein individuelles Therapiekonzept zu entwickeln.

Vor jeder PRP-Behandlung erfolgt deshalb eine ausführliche Beratung und Untersuchung.

 

Die wichtigste Meinung für eine Entscheidung ist die eigene.
Verschaffen sie sich bei einem persönlichen Beratungsgespräch selbst einen
Eindruck, denn es ist ihre Zufriedenheit, die zählt.

HydraFacial Logo
DGPRAC Logo
DAF Logo
fraxel Logo
DGH Logo
GFI Logo